Volker Staegemann




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Volker Staegemann – kurz über lang

Volker Staegemann lebt und arbeitet seit fast 20 Jahren in Frankfurt/Main und in seinem Studio in Badalucco (ligurische Blumenriviera).

Als Gründungsmitglied
ist er von 1989 bis 1993 in einer Künstlerinitiative aktiv, U4 frAnkfuRT.
In dieser Zeit entstehen zum ersten Mal Rauminstallationen.
Frankfurt/Main ist aber nicht nur für die künstlerische Arbeit wichtig, sondern auch für die Kontakte zu Galerien, Agenturen und Kunstvermittlern, wie u.a. die Ausstellungsprojekte im Amerikahaus 1996, in der Nikolauskapelle1998 und in der American Chamber of Commerce 2000 und in der Galerie »Das Bilderhaus« März und Oktober 2001, zeigen.

Die neunziger Jahre
In den neunziger Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema: »Gegenwart der Urbilder«, auch Titel einer Ausstellung im Frankfurter Amerikahaus. Die Arbeiten sind bildgewordene Vorstellungen von den Anfängen des kulturellen Lebens.

In Acrylbildern, Aquarellen und Zeichnungen tauchen Urbilder auf, wie z.B.Sphäroide, Linienkreuze, Spiralen sowie Netze, aber auch Zahlen im Grafischen (Dreieck, Vier).

Fossile Hieroglyphen
Nicht nur in der Menschheitsgeschichte, sondern auch in der Erdgeschichte entdeckt der Künstler für sich den Wert archaischer Spuren. Die Arbeiten, in denen er diese Spuren erahnen läßt, bezeichnet er als »fossile Hieroglyphen«. Bei Martina Erdmann liest man dazu: »Urzeitlich anmutende Pflanzen und Lebewesen werden Gegenstand künstlerischer Gestaltung...«.

Reliefs und Materialbilder
In seinen Materialbildern aus Farbpigmenten, Quarzsand, Wachs, Asphalt und Textilien entstehen Reliefstrukturen, zu denen K.Domanski schreibt: »Unterschiedliche Oberflächenstrukturen entstehen durch den Auftrag und die Konsistenz der Farben. Damit wird die Flächigkeit des Bildes ins Dreidimensionale durchbrochen«.

Erdenschwer und himmelwärts
Den Erdpigmenten in seinen Bildern stehen immer wieder Blautöne gegenüber. Die Erdfarben vermitteln Erdenschwere, das Blau steht für Unendlichkeit und Ferne.
Neuerdings verwendet Staegemann zusätzlich zur klassischen Farbpalette pflanzliche Farben, die er aus Färbepflanzen gewinnt, wie z.B. Krapprot, Curcumagelb oder Blaukraut.

Das Jahr 2000
Zukünftig wird sich Volker Staegemann mehr auf die Gratwanderung zwischen Malerei und Fotografie einlassen, indem er das vermeintlich Gegenständliche (Foto) verschmilzt mit einer verfremdeten (»abstrakten«) Überarbeitung zu einer neuen bildnerischen Einheit. Inzwischen reizt es ihn wieder, Textcollagen und grafische Elemente in seine Bilder aufzunehmen, angeregt durch Spruchgrafitti.

Alternative Medien
Der Künstler beschäftigt sich aber auch mit Rauminstallationen, wie z.B. bei U4 frAnkfuRT, 1989 bis 1992 und in der Nikolauskapelle, Frankfurt/Main, 1998. Er beteiligt sich an Projekten im öffentlichen Raum (»Kunst am Bau«, Frankfurt/Main, 1995) oder er setzt sich mit der Natur auseinander (Kunst im Park, 1997).


Ausstellungen und Projekte

Eine Auswahl

1988-1990 Frankfurter Buchmesse, "Buch und Bild"

1993 Galerie "Ka eins", Frankfurt/Main

1994 Galerie "Das Bilderhaus", Frankfurt/M.
   Galerie "Art Spektrum", Würzburg

1995 Galerie "Artform", Frankfurt/M.
   1.Kunst-und Antiquitätentage, Schloß Hallburg

1996 Amerikahaus, Frankfurt/M..

1997 "Kunst am Bau", Aktion Frankfurter Künstler
   "Kunst im Park", DGB-Park, Oberursel bei Frankfurt/M.

1998 Faktor Art Edition: Altes Rathaus, Frankfurt/M.-Seckbach
   Nikolauskapelle, Ffm: Installationen und Malereien

1999/2000 American Chamber of Commerce, Frankfurt/M.: "Mediterraneo"

2001 März/Oktober Galerie "Das Bilderhaus", Frankfurt/M.

2002 November: Historischer Weinkeller im "Volkswirt”,
   Frankfurt/Main(Innenstadt)

2003 November: Teilnahme beim »Kunst-Event« in Antwerpen

2004 Oktober: Teilnahme an der »Kunst-in-Ahoy« in Rotterdam

Private und öffentliche Ankäufe von Agenturen, Banken (Kreditanstalt für Wiederaufbau, Credit Suisse, Frankfurt/M.) und Industrie (Hormosa-Kwizda).


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